Aktuelles

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Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung
am 11. Juni 2017 um 14:00 Uhr
Bremen A Theresienstadt - Fahrt ins Ungewisse
Die Deportation von Menschen mit jüdischen Wurzeln von Bremen nach Theresienstadt

Riga Ghetto and Latvian Holocaust Museum
Maskavas iela 14a, Riga, Latvia www.rgm.lv
Öffnungszeiten: täglich von10:00 - 18:00 Uhr, Samstag geschlossen

Mehr zur Ausstellung von Dagmar Calais in Riga

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Am 5. Mai um 19 Uhr wird die Ausstellung "Himmel und Erde" von Dagmar Calais (Malerei) und Rosa Jaisli (Skulptur) in der Galerie 64 in der Benquestraße 64/Ecke Wachmannstraße eröffnet.
Die Ausstellung dauert bis zum 26. Mai.

Zwischen Himmel und Erde
Die Bremer „Galerie 64“ zeigt in ihren Räumen Arbeiten der beiden Künstlerinnen JosaJaisli (Skulptur) und Dagmar Galais (Malerei). Eine Besonderheit dieser Ausstellung ist, dass sich der Galerist Thomas Wedemeyer dazu entschlossen hat, einheimische Künstlerinnen in seinen Räumen zu präsentieren, was bei seinen meisten Kollegen auf Ablehnung stößt. Doch handelt es sich hier um zwei durchaus renommierteKünstlerpersönlichkeiten, die auf zahlreiche internationale Ausstellungen zurückblicken können.
Die in Chile geborene Rosa Jaisli floh vor der Diktatur Pinochets nach Deutschland. Nach einem Ökonomiestudium wandte sie sich der Kunst zu. Nach den gesellschaftlichen Verwerfungen in Chile war es ihr erklärtes Ziel, über die Kunst eine Brücke zwischen Menschen verschiedener Nationen zu schlagen. Rosa Jaisli wurde 1985 Mitbegründerin der nichtkommerziellen Galerie „ElPatio“, die Kunst aus Afrika, Asien und Südamerika zeigte, um sie den Bremern nahe zu bringen. Dieses kulturelle Engagement wies weit über die Grenzen Bremens hinaus. Nachdem die Kosten stiegen und die städtischen Zuschüsse gleichzeitig sanken, bedeutete es das Aus der Galerie, die zuletzt ihren Sitz am Dobben hatte.
Schon mit Beginn ihres künstlerischen Schaffens entdeckte sie Alabaster als „Ihr“ künstlerisches Material. Doch statt gefälligeorganische oder vegetative Formen zu schaffen, wie die meisten ihrer Künstlerkollegen, analysiert Rosa Jaisli den zur Bearbeitung anstehenden Alabasterblock auf seine Form, Farbe und Struktur, versucht ihn für sich zu begreifen. Dann entstehen kreuz-oder treppenförmige Durchbrüche und Einschnitte, die dem Alabaster entgegenzuwirken scheinen. Aber indem die Künstlerin Teile der schroffen Gesteinskruste stehen lässt, finden ihre Skulpturen zu einem Dialog zwischen dem natürlich Gewachsenen und dem schöpferischen Eingriff durch die Künstlerin. Neben den Formen ist es das Material selbst, das einen dialogischen Ansatz in sich trägt, indem das zarte und durchscheinendeWeiß des Alabasters im Kontrast zum dunklen, lichtundurchlässigen Muttergestein steht. Hier scheint der Titel der Ausstellung „Zwischen Himmel und Erde“ so etwas wie eine praktische Umsetzung ins Materielle gefunden zu haben.
Dem Irdischen näher scheint die ruppig wirkende Häusergruppe zu sein,von der Künstlerin „El Pueblo“ genannt, aus Stroh und Lehm geformt, sind sie gleichsam ein Verweis auf die Lehmsiedlungen alter Völker. Anders als bei ihren Alabasterarbeiten, bei denen sie Material entfernt, formt sie ihre Lehmskulpturen mit geradezu schöpferischer Empathie.
Inhaltlich ließe sich sagen, dass ihre Skulpturen den Betrachter mit oft archaisch scheinenden Welten und Räumen konfrontieren. Man entdeckt eigenartige Stadtlandschaften, Ruinen, Arenen, Stadttore Rundbauten, oder man wird verleitet zu meditativen Betrachtungen, der seltsamen geometrischen Durchbrüche, die auf geheimnisvolle Symbole oder Schriftzeichen verweisen. Dieses Unspezifische in ihren künstlerischen Arbeiten, kaum eine Skulptur trägt einen Titel, lässt den Eindruck auf irgendeine modische Ethno-Kunst nicht zu, sie findet durch den seltsamen kreativen Kontrast ihrer Arbeiten zu einer Universalsprache, die die geschichtlichen Räume hinter sich lässt und auf eine zeit- und grenzenlose Zukunft verweist. Die bremische Künstlerin Dagmar Calaisstellt, neben der Malerei, seit 1999in mehreren Museen raumgreifende Installationen aus, die die Künstlerin als „begehbare Bilder“ begreift. Diese Arbeiten beschäftigen sich mitThemen aus der jüngeren deutschen Geschichte. So erarbeitete sie Projekte zur deutschen Teilung und zu den Verbrechen des Naziregimes an den Juden für das Ghetto- und Holocaustmuseum in Riga und für die untere Rathaushalle in Bremen, beide 2015. Einige Gemälde aus dieser Ausstellung um die Deportation von Bremern mit jüdischem Hintergrundnach Theresienstadtübernahm die dortige Gedenkstätte in ihren Museumsbestand.Dieses letztgenannte multimediale Kunstprojekt geht nach Riga, wo es ab dem 11. Juni dieses Jahres im Ghetto- und Holocaustmuseum der Öffentlichkeit präsentiert wird.
In ihrer aktuellen Ausstellung in der „Galerie 64“, ist in ihren Gemälden kaum etwas von der Düsternis der oben genannten Rauminstallationen zu spüren. Mit temperamentvollem Duktus ist die Farbe aufgetragen und verdichtet sich zu expressiv phantasievollen Landschaften, die an Dschungelfantasien erinnern. Diesen Farbexplosionen stehen die farblich verhaltenen „Vier Jahreszeiten“ gegenüber. Die fast meditativ wirkenden Landschaftsimpressionen zeigen stets das gleiche Motiveines einzelnen Baumes in unserem norddeutschen Umland, das sich dem wechselnden Rhythmus eines Jahresverlaufes stellt. Im wahrsten Sinne, „Zwischen Himmel und Erde“, wie der Ausstellungstitel lautet, stürzt in einem großformatigen Bild der übermütige Ikarus kopfüber seinem Untergang entgegen. Die flammendroten Flügel beginnen sich aufzulösen im dunklen Hintergrund des Himmels.
Überhaupt ist es das leuchtende Rot, dass von der Künstlerin häufig auf die Leinwand gebracht wird, wo es mit Coelinblau und Schwarz kontrastiertwird.
Dann das ebenfalls raumgreifende alttestamentarische Motiv von Judith und Holofernes, beschreibt den Mut einer Frau, die das Volk Israel vom despotischen Assyrer Holofernes befreit. Von Dagmar Calais ungewöhnlich gedeutet,ist Judith eine Frau von Heute, die nach ihrer mörderischen Heldentat genüsslich eine Zigarette raucht. Anrührend ist auch das Motiv der Vogelpredigt des Franz von Assisi, der in demütiger Haltung sich den Vögeln zuwendet. Der „Vogelpredigt“ sind kleine Bilder des sitzenden Papstes Innozenz III., dem Zeitgenossen von Franz und Erzfeind des Deutschen Kaisers Friedrich II. zugeordnet. Die Papierarbeiten der „Gregorianischen Gesänge“ verraten dem Betrachter, dass Dagmar Calais für diese Ausstellung, ähnlich wie bei ihren Installationen, nicht eine Reihung von Bild an Bild anstrebt, sondern einen inneren Bezug der einzelnen Werke zueinander dem Vorzug gibt.
Chris Steinbrecher

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Das Kunstprojekt von Dagmar Calais "Bremen-Theresienstadt-Riga" um die Deportation Bremer Juden nach Theresienstadt, das im Herbst 2015 in der unteren Rathaushalle zu sehen war, wird im Ghetto- und Holocaustmuseum in Riga gezeigt, die Eröffnung ist am 11. Juni.Näheres in Kürze.

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Film im Ogohaus

Mit Unterstützung der "IG Begegnung der Kulturen Hastedt" wird am
Mittwoch, dem 26. April um 19 Uhr
der bewegende Dokumentarfilm "Flucht aus Syrien" des syrischen Flüchtlings Ahmad Alzoubi im Seminarraum Calais/Steinbrecher des Ogohauses (Föhrenstraße 76-78) gezeigt. Der Film dauert 40 Minuten, der Eintritt ist frei, Herr Alzoubi wird anwesend sein"

Nachdem der Bombenterror seinen Heimatort Dar´a erreicht hatte, zahlreiche Menschen sterben mussten und auch sein Zuhause zur Ruine gebombt war, entschloss sich der 19-jährige Ahmad Alzoubi mit seinem Zwillingsbruder zur Flucht. Diese war mit dramatischen Ereignissen begleitet, wie eine Begegnung mit Kämpfern des sog. Islamischen Staates oder der Ausfall des Motors des völlig überbesetzten Fluchtbootes mitten auf hoher See. Ahmad Alzoubi hat vor und während seiner Flucht zahlreiche Fotos und kurze Filme mit dem Mobiltelefon gemacht, die er mit Hilfe der Medienwerkstatt im Schlachthof zu einem Dokumentarfilm zusammengeschnitten hat.

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Austellung
IRMTRAUT FLIEGE

Bremerhaven, Wilke-Atelier, Am Alten Vorhafen 2
Abschlusspräsentation nach 2-monatigem Leben und Arbeiten im Wilke-Atelier (Stipendium des Wilke-Atelier Vereins zur Kunstförderung e.V.)

Eröffnung Sa 23.04.16 um 18:30h

Weitere Öffnungszeiten (die Künstlerin wird anwesend sein)
So 24.04. 15 – 18h, Mo 25.04. 15 – 18h, Mi 27.04. 15 – 18h,
Do 28.04.2016 15 – 18h
oder nach Vereinbarung unter 0172 9030850

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Offene Ateliers im Ogohaus

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Austellungen
MARIA MATHIEU

Salzburg, Festung Hohenfels, Munitionskeller
`Terminal +´ (mit S. Latysheva + M. Ziva)
(Einzelausstellung, dauerhafte Installation)

Syke, Syker Vorwerk für zeitgenössische Kunst
in Zusammenarbeit mit Gerhard-Marcks-Haus Bremen
`Marcks & Mathieu´ Druckgrafik 24.01. – 28.03.2016 (Einzelausstellung)

Stade, Kulturstiftung Schloss Agathenburg
`blümerant´ Video und Zeichnung
30.10. – 29.11.2015 (Ausstellungsbeteiligung)

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BREMEN – THERESIENSTADT – RIGA
3000 Schicksale

Ausstellung vom 28. Oktober bis 10. November 2015
Bremen, Untere Rathaushalle

Eröffnung am 28. Oktober um 17 Uhr in der oberen Rathaushalle
Öffnungszeiten: Mo. bis Sa. 10 – 17 Uhr, So. 14 – 17 Uhr

Die Rede zur Ausstellung hält Staatsrat a.D. Dr. Volker Hannemann.
Ramon Jaffé (Cello) spielt Werke von Don Jaffé.

Vom 3. bis zum 7. Und am 10. November jeweils um 16 Uhr wird der irische Sänger und Liedermacher Paul Lindsey in der unteren Rathaushalle ein Lied vortragen, dass er der Bremerin Nettie Grün gewidmet hat. Wegen ihrer jüdischen Herkunft wurde sie im Vernichtungslager Auschwitz umgebracht.

4. November 19:30 Haus der Wissenschaft (Sandstraße 4-5): Vortrag von Dr. Karel Margry „Das Konzentrationslager als Idylle: Theresienstadt – ein Dokumentarfilm aus dem jüdischen Siedlungsgebiet“

8. November 19:30 Gemeindesaal der ev. Auferstehungsgemeinde, Bremen-Hastedt, Drakenburger Straße 42: Christine Bongartz liest aus den Aufzeichnungen von Zeitzeugen. Zwischenmusik von und mit Vasile Darnea (Geige) und dem Aca-Trio.

10. November Nacht der Jugend (Ausstellung geöffnet!)

Für die Ausstellung steht ein Begleitbuch zur Verfügung als PDF unter www.chris-steinbrecher.de oder gedruckt in der Ausstellung für 5€.

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Kindergeburtstage feiern im Ogohaus
www.super-geburtstag.de

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TWO DAYS IN WINTER
By DAGMAR CALAIS
Opening: Mai 14th 2015, 2:00pm

Greetings: Rabbi Dr. paed. Menachem Barkahan
Jewish religious community "Shamir" and
Riga Ghetto and Latvian Holocaust Museum
Chairman of the board

Mai 14th to September 2nd 2015
Riga Ghetto and Latvian Holocaust Museum
Maskavas iela 14a, Riga, Latvia
Hours:10:00am – 6:00pm daily. Closed Saturdays.

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EDELTRAUT RATH
adornamento
16. Mai – 05. Juli 2015
15. Mai 2015, 19 Uhr Ausstellungseröffnung
Einführung: Dr. Frank Laukötter
Piano: Lena Seidl

Edeltraut Rath zeigt in ihrer Ausstellung adornamento Zeichnung, Malerei und Installation. Muster, Ornamente, geometrische Formen im Alltäglichen, in Natur und Architektur sind Themen in den abstrakten Bildwelten der Künstlerin. In der Gesetzmäßigkeit der Muster offenbart sich für Edeltraut Rath die Schönheit der geometrischen Formensprache. Das Haus Paula Becker befindet sich in unmittelbarer Nähe zu dem Concordia Tunnel, dessen Wände Edeltraut Rath 2012 zusammen mit vier KünstlerInnen aus Durban / Südafrika gestaltet hat.
Die Gestaltung der Tunnelwände hat an diesem Ort eine grundlegende Veränderung bewirkt: aus einem unwirtlichen Durchgang wurde eine fröhliche, lebendige Passage, die jetzt gerne durchquert wird.

11.06.2015, 19 Uhr Lichtbildervortrag
Wandmalerei im interkulturellen Kontext

Haus Paula Becker
Schwachhauser Heerstr. 23, 28211 Bremen
www.paula.avne.de
Öffnungszeiten: Mo 17–19 Uhr, Do 18–21 Uhr, Sa 11–13 Uhr
oder nach Vereinbarung (Telefon: 0421/8413957)

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